Rallye-Sport

Eine Rallye findet zum größten Teil auf öffentlichen Straßen und Feldwegen statt, die für die Veranstaltung abgesperrt werden.  Die Strecken werden zu einzelnen Wertungsprüfungen verbunden, sodass bei den meisten nationalen Rallyes 6-8 Wertungsprüfungen mit einer Länge von jeweils 5-15km die Rallye bilden.

Im Gegensatz zur Rundstrecke fährt man im Renntempo nicht dieselbe Strecke immer wieder, sondern muss ich in den 35-70km auf verschiedenste Kurven, Steigungen, Kuppen, Bodenbeläge und sonstige Streckenbedingungen einstellen. Um dies zu ermöglichen gibt es bei einer Rallye immer einen Beifahrer. Mit diesem werden vor jeder Veranstaltung die Wertungsprüfungen einzeln im Tempo der StVO abgefahren. Dabei erstellt der Beifahrer einen so genannten Aufschrieb in dem der  Fahrer alle wichtigen Streckendetails wie Kurvenradien, Abstände und Gefahrenstellen wie Kuppen oder Bodenwellen diktiert.

Dieser Aufschrieb muss der Beifahrer später im Renntempo im richtigen Rythmus vorlesen. Nur wenn dabei alles passt, kann sich der Fahrer darauf verlassen und Nahe ans Limit gehen. Gefahren wird dabei sowohl über Asphalt als auch über losen Schotter. Durch die enorme Länge und Strecken einer Rallye können sich Streckenbedingungen schnell verändern.

Für den SCS Herxheim ist derzeit ein Rallyeteam aktiv. Der Fahrer Jannik Mahl fährt seit 2018 gemeinsam mit der Landauerin Lisa Kiefer im Raum Pfalz, Mittelrhein und dem Saarland.