Jugend-Kart-Slalom

Ziel des Jugend-Kart-Slalom ist es, fehlerfrei einen Parcours in möglichst kurzer Zeit zu absolvieren. Dabei gibt es unterschiedliche Aufgaben, die auf festgelegtem Weg zu durchfahren sind. Die Aufgaben werden mit Pylonen gesteckt, die beim Durchfahren stehen bleiben müssen. Fällt ein Pylon um oder wird er aus seiner Markierung herausgeschoben, werden 2 Sekunden zur Fahrzeit dazu gerechnet; wird eine komplette Aufgabe ausgelassen oder falsch gefahren, werden 10 Sekunden zur Zeit addiert.

Bei Wettkämpfen wird in 5 Altersklassen gestartet (K1 bis K5). Im Alter von 8 Jahren darf man in der Klasse K1 anfangen. Jede Klasse umfasst zwei, die Klasse K5 drei Jahrgänge. Das Jahr, in dem der Fahrer 18 Jahre alt wird, ist somit das letzte Jahr, in dem er an Wettkämpfen teilnehmen darf.

Bei Wettkämpfen hat jeder Fahrer insgesamt 3 Läufe, einen Probelauf und zwei Wertungsläufe. Der Probelauf dient dazu, die Strecke kennen zu lernen, die Zeiten der Wertungsläufe werden (inkl. Strafsekunden) zu einer Gesamtzeit addiert. Der Fahrer mit der kürzesten Gesamtzeit gewinnt. In der Regel beträgt die Zeit eines einzelnen Laufes zwischen 35 und 45 Sekunden (variiert je nach Parcours und Altersklasse).

Der SCS Herxheim hat zwei Slalomkarts, die von allen Fahrern beim Training genutzt werden. Somit ist der Jugend-Kart-Slalom im Vergleich zum Rundstreckensport sehr günstig, weil der Fahrer kein eigenes Kart besitzen muss. Zusätzlich besitzt der SCS ein Mini-Kart, mit dem auch schon jüngere Interessierte ab 5 Jahren einen Eindruck vom Kartsport gewinnen und am Training teilnehmen können.

Das Training des SCS findet jede Woche am Samstag ab 10:00 Uhr statt. Der Treffpunkt ist an der Vereinshalle des SCS in der Bruchgasse 21, Herxheim.

Wer am Training teilnehmen möchte kann sich unter folgender Telefonnummer bei unserem Sportleiter Mirko Wiegand melden:

Tel. 07272 9809634

Auto-Slalom

Im Automobilslalom-Sport wird, ähnlich wie beim Kartslalom, auf großen Plätzen, Bergstraßen oder Flugplätzen auf einer Länge von meist 1.000 Metern ein Parcours aus Pylonen aufgestellt. Die Aufgabe besteht darin, den Parcours schnellstmöglichst zu durchfahren. Dabei gibt es für jede umgeworfene Pylone oder eine nicht befahrene Aufgabe entsprechende Strafsekunden, die auf die Zeit addiert wird. Gewonnen hat der, der mit der Summe aus seinen zwei Wertungsläufen die geringste Zeit inklusive der Strafsekunden hat. Gewertet werden die Fahrer je nach Fahrzeug in unterschiedlichen Leistungs- bzw. Hubraum-Klassen. Generell benöigt man für die Teilnahme einen Führerschein der Klasse B.

Der ADAC bietet mit seinem Slalom-Youngster-Cup ein Förderprojekt an, in dem er jungen Fahrern ab 15 Jahren mit Motorsporterfahrung (z.B. im Kartslalom) die Möglichkeit gibt an einem Lehrgang teilzunehmen, bei dem das Reglement des Sports sowie der richtige Umgang mit einem Slalomfahrzeug angelernt und abgeprüft wird. Nach dem erfolgreichen Bestehen dieses Fahrerlehrgangs erhält man eine Lizenz mit dem man sowohl am Slalom-Youngster-Cup des ADAC Pfalz teilnehmen kann, als auch an allen ADAC Slalomveranstaltungen in ganz Deutschland.

Beim Slalom-Youngster-Cup werden für alle Läufe die Rennfahrzeuge vom ADAC gestellt, somit herrscht in diesem Cup zum einen eine hohe Chancengleichheit, zum anderen halten sich die Kosten für diesen Sport sehr gering. Aktuell fährt das Team auf einem VW Polo sowie einem Hyundai i20. Die gesammelten Punkte pro Lauf werden in Meisterschaften gewertet und bis auf Deutsche Meisterschaften ausgetragen.

Um an weiteren Slaloms teilnehmen zu können benötigt man ein eigenes Fahrzeug, welches für Rennveranstaltungen geeignet sein sollte. Um seine Fahrer zu unterstützen stellt der SCS Herxheim seinen Fahrern einen auf Slaloms abgestimmten VW Polo zur Verfügung mit dem die jungen Talente an vielen weiteren Veranstaltungen in der Pfalz in Nordbaden und im Saarland unterwegs sind.

Zur Zeit findet leider kein regelmäßiges Training statt, da die Anforderungen an die Größe eines geeigneten Trainingsgeländes sehr groß sind.

Bei Interesse oder bei Fragen zu diesem Sport kann man sich gerne bei unserem aktiven Autoslalom-Fahrer, Jugendleiter sowie stellvertretenden Sportleiter Jannik Mahl melden unter: jannik.mahl@online.de

Rallye-Sport

Eine Rallye findet zum größten Teil auf öffentlichen Straßen und Feldwegen statt, die für die Veranstaltung abgesperrt werden.  Die Strecken werden zu einzelnen Wertungsprüfungen verbunden, sodass bei den meisten nationalen Rallyes 6-8 Wertungsprüfungen mit einer Länge von jeweils 5-15km die Rallye bilden.

Im Gegensatz zur Rundstrecke fährt man im Renntempo nicht dieselbe Strecke immer wieder, sondern muss ich in den 35-70km auf verschiedenste Kurven, Steigungen, Kuppen, Bodenbeläge und sonstige Streckenbedingungen einstellen. Um dies zu ermöglichen gibt es bei einer Rallye immer einen Beifahrer. Mit diesem werden vor jeder Veranstaltung die Wertungsprüfungen einzeln im Tempo der StVO abgefahren. Dabei erstellt der Beifahrer einen so genannten Aufschrieb in dem der  Fahrer alle wichtigen Streckendetails wie Kurvenradien, Abstände und Gefahrenstellen wie Kuppen oder Bodenwellen diktiert.

Dieser Aufschrieb muss der Beifahrer später im Renntempo im richtigen Rythmus vorlesen. Nur wenn dabei alles passt, kann sich der Fahrer darauf verlassen und Nahe ans Limit gehen. Gefahren wird dabei sowohl über Asphalt als auch über losen Schotter. Durch die enorme Länge und Strecken einer Rallye können sich Streckenbedingungen schnell verändern.

Für den SCS Herxheim ist derzeit ein Rallyeteam aktiv. Der Fahrer Jannik Mahl fährt seit 2016 gemeinsam mit seinem Vater Michael in einem BMW E30 318is. Nach einem Unfall entschieden sich beide dazu eine Pause einzulegen, um ihr Fahrzeug komplett neu aufzubauen. In 2018 will das Team wieder an Rallyes teilnehmen können.

Kart-Rundstrecke

Bei Kartrundstrecken-Rennen starten die Fahrer mit ihren Karts im direkten Kampf gegeneinander, statt wie beim Slalom einzeln gegen die Uhr zu fahren.

Diese Rennen werden auf speziell dafür angelegten Rennstrecken ausgetragen. Die einzelnen Rennen sind durch einen festgelegten Ablauf geregelt. Zuerst starten die Fahrer in ein freies Training. Dabei können sie die Strecke kennen lernen und ihr Kart dazu passend abstimmen.

Darauf folgt ein Qualifying/ Zeittraining. Die Fahrer versuchen möglichst schnelle Runden zu fahren, die schnellste Runde bestimmt den Startplatz. Der Fahrer, der die schnellste Rundenzeit fährt, steht beim Start des ersten Rennens auf der Pole-Position, d.h. dem ersten Startplatz. Die weiteren Startplätze werden nach gefahrenen Zeiten vergeben.

Dann startet das eigentliche Rennen. Die Fahrer versuchen im direkten Kampf gegeneinander als Erster durchs Ziel zu kommen bzw. eine möglichst gute Position zu erzielen. Der Ausgang des ersten Rennens bestimmt die Startreihenfolge des zweiten Rennens (für das zweite Rennen werden also kein freies Training und kein Qualifying mehr gefahren).

Wesentlich ist beim Rundstreckensport, dass jeder Fahrer, um Rennen fahren zu können, eine Fahrerlizenz, sein eigenes Kart und Equipment besitzen muss. Darüber hinaus ist er für dieses selbst verantwortlich, d.h. für Technik, Abstimmung, Rennstrategie, etc.

Des weiteren ist zu beachten, dass es beim Rundstreckensport unterschiedliche Rennserien gibt, die nochmals in Klassen unterteilt sind (je nach Alter und Motor). Jede Serie hat ihre eigenen speziellen Regeln und Abläufe. Bekannte Rennserien in Deutschland sind z.B. die DKM (Deutsche Kart Meisterschaft), die DMV Bundesmeisterschaft, die RMC (Rotax Max Challenge), die ADAC Kart Masters uvm.

Der SCS Herxheim hat kein feststehendes Rundstreckenteam. Allerdings besitzen viele von den aktiven Fahrern ein eigenes Rundstreckenkart. Mit diesen wird gelegentlich an wettkampf-freien Wochenenden auf Kartbahnen in der Umgebung gefahren und auch die Kartfreizeit bietet viel Gelegenheit das eigene Kart zu bewegen.